Weniger Emission, mehr Vision.

…Wirkung hinterlassen ohne ökologischen Fußabdruck.
Die Klimakrise ist keine Zukunftsszenario mehr – sie ist längst da. Hitzewellen, Starkregen, Dürreperioden: Die Folgen sind spürbar und betreffen uns alle. Die Zahl extremer Wetterereignisse hat sich bereits verdreifacht – Häuser werden zerstört, Ernten vernichtet, Lebensgrundlagen bedroht. Genau deshalb fordert SDG 13 der UN: konkrete Maßnahmen gegen den Klimawandel.

Events verbrauchen Ressourcen. Von der Anreise der Gäste über Strom und Technik bis hin zu Catering und Abfall – jeder Aspekt wirkt sich auf die CO₂-Bilanz einer Veranstaltung aus. Allein Flugreisen tragen weltweit rund 5% zum menschengemachten Klimawandel bei. Jede geplante Eventreise kann daher entweder Teil des Problems sein oder bewusst zu einer nachhaltigen Lösung beitragen. Zugleich muss nicht alles neu angeschafft werden: Vieles lässt sich mieten oder mehrfach verwenden. Viele Locations setzen inzwischen auf Ökostrom. Beim Catering lohnt sich der Blick auf regionale, saisonale, pflanzenbasierte Optionen – sie reduzieren Emissionen und überzeugen geschmacklich. Technik kann energieeffizient konzipiert und Materialien können mit Bedacht ausgewählt werden.
Auch bei der Anreise liegt großes Potenzial – vor allem mit einem gut geplanten Mobilitätskonzept. Eine Location, die bequem mit dem ÖPNV erreichbar ist, ein Kombiticket für Bus und Bahn oder der Hinweis, mit dem Fahrrad zu kommen – idealerweise ergänzt durch sichere Abstellmöglichkeiten direkt am Eingang – all das erleichtert eine klimafreundliche Anreise. Wer nachhaltige Optionen attraktiv und einfach macht, senkt nicht nur Emissionen, sondern stärkt auch das Bewusstsein dafür. Genau darin liegt ein zentraler Hebel: Klimaschutz braucht nicht nur konkrete Maßnahmen, sondern auch eine Haltung, die Menschen mitnimmt. Veranstaltungen können Impulse geben, nachhaltiges Verhalten zu fördern – sie können sensibilisieren, Veränderung anstoßen und zeigen, dass wir alle über Handlungsspielräume verfügen.


Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre ist seit der vorindustriellen Zeit um rund 146 % gestiegen – ein deutlicher Hinweis darauf, wie dringend wir handeln müssen. Diese Entwicklung lässt sich nur aufhalten, wenn wir Verantwortung gemeinsam tragen: Unternehmen, Veranstalter*innen und Gäste gleichermaßen. Und falls trotz aller Maßnahmen doch Emissionen bleiben, gibt es Möglichkeiten, sie glaubwürdig zu kompensieren. Doch noch besser ist es, gar nicht erst so viel auszugleichen zu müssen – zum Beispiel, indem man öfter das Fahrrad nimmt und dadurch aktiv Emissionen vermeidet, statt im Nachhinein ein schlechtes Gewissen auszugleichen.









