15 December 2018

Empfangen von Robotern

“Mensch & Maschine leben gemeinsam”

Robotisierung begleitet uns schon lange...

Schon seit langer Zeit träumen Menschen davon, Maschinen eine menschliche Form und ein Bewusstsein zu geben. Dieses Thema gewinnt in den letzten Jahren mit künstlicher Intelligenz immer mehr an Relevanz. War es früher noch der Wettstreit, wer zuerst ins Weltall fliegt, ist es heute die Robotisierung, die viele Unternehmen aktuell beschäftigt. Denn sie wird in Zukunft nicht nur unser Leben, sondern auch die Spitzenunternehmen ausmachen.

…und wird es weiterhin tun.

Von dem Moment, wo Roboter eine Zukunftsvision waren, sind wir bereits lange entfernt: Ideen, die Fritz Lang oder Asimov vor über einem Jahrhundert hatten, sind heute ein kompletter Markt gefüllt mit Möglichkeiten und Investoren, die all dies ohne Zweifel noch viel weiter treiben werden.

Jeden Tag eröffnen sich neue Möglichkeiten, Roboter zu nutzen – über die rein militärische und staatliche Nutzung sind wir bereits weit hinaus. Derzeit gibt es schon eine Vielzahl an Unternehmen, die auf Robotik in fast jedem ihrer Sektoren setzen. Das ist dem riesigen technischen Fortschritt im Rahmen der Kommunikation zwischen Roboter und Mensch zu verdanken. Wenn wir an Roboter denken, sind unsere ersten Assoziationen Mars, Haustechnik oder auch die Gesundheitspflege.

Allerdings sollten wir die Nutzungsmöglichkeiten für Leistungen beispielsweise in der Hotellerie nicht vernachlässigen. Mit jeder neuen Generation haben Roboter eine noch menschlichere Form; es existieren schon Prototypen mit „echten“ Gesichtern und persönlichen Reaktionen. Schritt für Schritt wird auch die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine immer menschlicher.

Maschinen mit Charakter

Der von Hanson Robotics entwickelte Roboter „Sophia“ ist der bisher größte Meilenstein: in 2017 erlangte Sophia die Staatsbürgerschaft von Saudi Arabien. Auch wenn das in erster Linie eine Marketing Kampagne des Arabischen Königreichs ist, ist es ein relevanter Meilenstein in der Entwicklung von Robotern. Sophia hatte auch schnelle Antworten auf jede Frage in der FII (Future Investment Initiative) und traut sich sogar über Elon Musk – einer der größten Mitbewerber von Hanson Robotics – zu scherzen.

  • Genauso herausragende Modelle wie Sophia
  • werden aber auch in der Osaka Universität und bei Kokoro Ltd. Company hergestellt.
  • Beide stellen seit 2003 sehr realistische Prototypen her,
  • die konversationsfähig sind und ihre Antworten
  • mit immer kürzerer Verarbeitungszeit geben.
  • Ihre Gestikulation wirkt zwar noch mechanisch,
  • wird der eines Menschen aber auch immer ähnlicher.

Roboter werden schon auf Messen, Kongressen, Conventions oder auch von Kaufhäusern genutzt. Sie tragen beispielsweise einen Tablet PC, mithilfe dessen sie Gäste über das Programm und den Lageplan informieren können. Den bisher wohl größten Roboterfortschritt hat hier wahrscheinlich Henn Na gemacht: Henn Na hat in Nagasaki das erste „Robot Hotel“ eröffnet. Die Roboter dort antworten mit sehr realistischen weiblichen Stimmen und sprechen bis zu 4 Sprachen.

Mittlerweile sind auch schon weitere Häuser in Japan eröffnet worden – und verändern damit die Welt der Hotellerie: Personalkosten werden eingespart, Abläufe zum Teil effizienter gestaltet und es wird innerhalb des Hotels eine „Sehenswürdigkeit“ geschaffen, die nicht nur Nerds als Zielgruppe hat. In einem Hotel von Robotern betreut werden? Das ist eine ganz neue, interessante Erfahrung!

Henn Na setzt auf Robotik und gewinnt damit – ein Beispiel, was wir in den nächsten Jahren wahrscheinlich noch viel öfter sehen werden. Aber ist Effizienzsteigerung ohne Grenzen wünschenswert? Schauen wir auf das Geld: Natürlich! …aber so interessant das beispielsweise auch ist, in einem von Robotern unterhaltenen Hotel zu übernachten, geht dem Ganzen wortwörtlich ein wenig die zwischenmenschliche Erfahrung verloren. Manche Gäste wünschen sich eine persönliche Betreuung mit echten Begegnungen – auch wenn Roboter manche Arbeiten schon jetzt wesentlich effizienter und auch fehlerfreier erledigen können als Menschen.

Steuern wir irgendwann darauf zu, dass Roboter auch diese gewünschte „zwischenmenschliche Begegnung“ liefern können? Organisieren Roboter bald Veranstaltungen für sich selbst? …oder sind wir als Menschen in der MICE-Branche und allen anderen Bereichen des Lebens doch nicht gänzlich unersetzbar? Kommt Zeit, kommt Rat! Bis dahin verfolgen wir natürlich gespannt weiter die Entwicklung!

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