16 April 2019

Green Events

Eco Friendly Tranfers, Eco City, Bikes for events, Fahrrad zum Arbeit.

“Green Events, Instant Gratification & Die Selbstverständlichkeit.”

Bio events, Vegan Events, Veggie Events, Vegetarian Events Ideas
Immer noch eine Frage des Geldes?

Es ist mittlerweile (endlich!) unstrittig, dass das Thema Nachhaltigkeit auch in der Event Industrie relevant ist und weiterhin an Relevanz gewinnt. Die Nachfrage nach Green-Meetings, Social-Incentives, Responsible Transportation und vielem mehr wächst und wächst. Und stellt uns direkt vor Problem #1: die allerwenigsten wollen den angemessenen Preis dafür zahlen müssen.

Instant Gratification hält uns zurück

Als Privatpersonen sind wir das auch nicht gewohnt: viel zu leichtfertig stolpern wir durch den Alltag, blasen auf dem Weg zur Arbeit unsere Abgase in die Atmosphäre und lassen den Plastikmüll liegen, statt ihn in den nächsten Müllbehälter zu befördern. Wieso sollte es auch anders sein? Durch Fortschritte wie künstliche Intelligenz, Roboter und Digitalisierung ist alles doch ganz einfach und nur einen Klick entfernt: Der nächste Arzttermin, der neue Laptop, der Stromanbieterwechsel… Instant Gratification! Heute geklickt, morgen schon normal. Vor 15 Jahren war das in der Form noch gar nicht denkbar. Aber warum fällt uns das mit der Nachhaltigkeit so schwer?

Eco Forniture, Bio Materials for events, New Eco Design, Eco-Möbeln

Ökologische Nachhaltigkeit kann nicht nur einen Klick entfernt sein und ist damit von der Instant Gratification ausgenommen. Wir können zwar unsere Reisekosten durch Kompensationszahlungen ein wenig „vergrünen“, die Folgen muss die Umwelt dennoch tragen. Bei vielen Prozessen, die so wie sie sind bei uns im Alltag Gang und Gäbe sind, müsste ein Umdenken stattfinden um sie nachhaltig zu gestalten. Das kostet Zeit, und Zeit ist bekanntlich Geld. Andere Prozesse können nachhaltig gestaltet werden, dies ist aber mit einem Mehraufwand verbunden – auch dieser kostet Geld.

Auch wenn Nachhaltigkeit mit seiner Relevanz immer mehr in den generellen Fokus rückt, sind wir alle – und damit Planer, Agenturen, Dienstleister, Kunden und Teilnehmer eingeschlossen – als Gesamtes noch nicht hinreichend sensibilisiert: Wir kennen Optionen in unterschiedlichen Dimensionen um Veranstaltungen grüner zu gestalten, aber nicht immer den realen Aufwand dahinter. Und dieses Unverständnis hält uns oftmals von der Umsetzung fern.

Die ersten Schritte sind bereits getan

Es muss aber auch noch weitergehen

Aber was ist denn eigentlich möglich? Zunächst gibt es schon viele Hotels, die für Green Meetings zertifiziert sind: durch Green Globe, EMAS oder auch ISO-Vorgaben. Ein deutlicher Preisunterschied ist hier noch nicht zu spüren, aber auch das Marketing dafür, dass Green Meetings möglich sind ist seitens der Hotels aktuell auch eher unterschwellig. Wo es richtig spannend wird, sind die Themen Transport, Catering und Mobiliar.

Im Transport steckt viel Potenzial

Der Transport – oder viel mehr die notwendigen Veranstaltungstransfers für große Gruppen werden zumeist mit Bussen durchgeführt: Das hat den Vorteil, dass die Gruppe beisammen ist und der Veranstalter mit Fahrern und Dispatchern den direkten Kontakt aufnehmen kann, was bei öffentlichen Verkehrsmitteln schwieriger ist. Busse wie wir sie kennen, sind zwar in Sachen CO2 Ausstoß effizienter als ein 4-Personen Wagen in dem nur eine Person sitzt, sie könnten aber noch effizienter sein: Erdgas- und Elektrobusse sind schon auf vielen Straßen unterwegs. Erdgasbusse haben zwar eine bessere Bilanz auch in Hinblick auf die Anschaffungskosten, jedoch ist CO2-Ausstoß mit Elektrobussen komplett vermeidbar. Aber es hat seinen Preis: Der Strom, der für die Elektrobusse benötigt wird, sollte nach Möglichkeit seinerseits aus „grünen“ Quellen kommen; Damit der enorme potenzielle Energiebedarf jedoch gedeckt werden kann, muss mehr Geld insgesamt in grüne Energiegewinnung investiert werden: Und diese Kosten kommen unweigerlich – über welche Umwege auch immer – bei den Fahrgästen an. Allerdings stellen diese Kosten auch einen Teil einer langfristigen Investition dar: die Belastung unserer Umwelt zu minimieren.

Eco Cutlery, Öko-Besteck, Eco Materials for events, New Eco Design, Eco-Möbeln
Nachhaltigkeit als Investition in ein Upgrade der Qualität

Ansprechendes Gedeck statt Plastikmüll

Auch in Sachen Catering gibt es Wege und Möglichkeiten, Veranstaltungen etwas grüner zu gestalten: Natürlich gilt es, den Massenkonsum von Fleisch einzudämmen. Aber das ist bei weitem nicht alles! Der einfache Umstieg von stillem Mineralwasser auf gefiltertes Leitungswasser senkt in diesem Falle tatsächlich sogar Kosten und schont die Umwelt, da viel Verpackungsmaterial eingespart wird und deutlich weniger transportiert werden muss. Auch in Sachen Geschirr und Strohhalme könnte ein großer Effekt erzielt werden: Einweg-Produkte sind zwar die günstigere Variante, führen aber zu einem wesentlich höheren Abfallaufkommen während und nach einer Veranstaltung. Dem gegenüber stehen beispielsweise Silberbesteck und Porzellanteller. Das sieht nicht nur besser aus – das Auge isst schließlich auch mit – sondern kann auch nach Reinigung wieder verwendet werden. Gegen den entsprechenden Taler für den Mehraufwand sowie die „Versicherung“ des höherwertigen Geschirrs.

Holz? Aber dann nachhaltig!

…und da ist das Ende der Möglichkeiten noch längst nicht erreicht. Aber auch in Sachen Möbelausstattung für Events kann oftmals noch einen Schritt weitergedacht werden: Aus welchem Material ist das Equipment, was auf dem Kongress/Tagung/Meeting genutzt wird? Sind Möbel aus Holz? Ist dieses FSC-Zertifiziert? Hier kann ein bewussteres Nachdenken im Kollektiv zu einer Veränderung der Nachfrage der Produkte führen, sodass auf lange Sicht die Produktion reagieren müsste; Wären da nicht die Mehrkosten für höherwertige, nachhaltige Materialien.

Gerade bei so elementaren Veranstaltungskomponenten wie Transfers, Catering und Mobiliar gibt es schon nachhaltigere Varianten, die tatsächlich „nur einen Klick“ entfernt sind. Allerdings kostet dieser Klick etwas. Und solange wir diese Kosten nicht gemeinsam für uns selbst tragen, investieren leider die wenigsten in eine Eingrenzung der Belastung unserer Umwelt während Veranstaltungen.

Green Events, Sustainability, Eco Events, Beach Events

Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies und Google Analytics zu. Datenschutzerklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close